Das Projekt schafft eine neue Stromverbindung zwischen Dänemark und Deutschland und bindet künftige Offshore-Windparks in der Ostsee an die dänischen und deutschen Übertragungsnetze an. Die Anlagen nehmen erneuerbaren Strom auf, wandeln ihn um und verteilen ihn. Damit tragen sie zur Versorgungssicherheit und zur grünen Transformation in Dänemark und Europa bei.
Auf Bornholm umfasst die Anlage ein 110 Hektar großes Areal mit 51.000 m² Gebäudefläche, darunter Konverterstationen und ein 400-kV-Hochspannungsumspannwerk. Die vier größten Gebäude sind von Bornholms charakteristischer Felslandschaft inspiriert und verleihen der technischen Infrastruktur eine architektonische Identität, die im Ort verankert ist. Die Gebäude sind mit einem robusten Betonsockel und Fassaden aus Naturschiefer gestaltet.
In Høje Taastrup umfasst as Projekt 17.000 m² Gebäudefläche auf einem 23 Hektar großen Areal sowie zugehörige Infrastruktur und Landschaftsgestaltung.
Infrastruktur und Landschaft
Die Landschaftsgestaltung ist ein integraler Bestandteil der Anlagen. Bepflanzung, Zufahrtswege und Regenrückhaltebecken organisieren Bewegung und Betriebsabläufe, bewirtschaften Oberflächenwasser und schaffen Übergänge zwischen den gesicherten Anlagenbereichen und ihrer Umgebung. Das landschaftliche Gesamtkonzept unterstützt einen effizienten Betrieb, langfristige Instandhaltung und die behutsame Einbindung kritischer Infrastruktur in die Alltagslandschaft.
Gemeinsam ermöglichen die Anlagen die Übertragung erneuerbarer Energie über Landesgrenzen hinweg. Sie stärken die Stromnetze und tragen zu einem robusteren europäischen Energiesystem bei.