Ziel des Projekts war die Umgestaltung des Areals um den "Pussen"-Teich in einen ganzjährig zugänglichen und lebendigen Ort der Erholung und Begegnung. Nachhaltigkeit stand im Fokus: Materialien aus nahegelegenen Abrissen wurden wiederverwendet, während der Universitätseingang klarer definiert und die Identität des Campus gestärkt wurde.
Das architektonische Konzept basiert auf einer integrierten Landschaftsgestaltung, die einen fließenden Übergang von urbanen zu natürlichen Elementen schafft. Diese Transformation wird durch die bewusste Auswahl von Materialien wie Ziegel, Stein, Stahl und heimischer Vegetation unterstrichen. Die Gestaltung akzentuiert die Hauptachse der Universität und lenkt Besucher zum Teich und in die Grünanlagen, wodurch eine natürliche Orientierung und ein harmonisches Zusammenspiel von
Gebäuden und Grünflächen entsteht.
Wiederverwendung und Biodiversität Das Projekt umfasst zwei Eingangsplätze, Fußwege, ein Holzdeck, eine Brücke und drei Wetterschutzelemente. Deck und Brücke bestehen aus recyceltem Stahl, während wiederverwendete Ziegel und Steine Mauern und Wege definieren und so die lokale Verankerung des Designs betonen. Die Wetterschutzelemente sind aus Holz gefertigt und verbinden traditionelle Handwerkskunst mit modernem Design. Die Wahl von Holz schafft eine warme, taktile Erfahrung und unterstreicht den natürlichen Charakter.
Die naturnahe Gestaltung fördert die Biodiversität und das Wohlbefinden. Die vorhandene Vegetation wurde bewahrt und durch einheimische Arten ergänzt. Ein durchdachtes Beleuchtungs- und Sichtachsenkonzept sorgt ganzjährig für Sicherheit und Atmosphäre. Durch die Materialwiederverwendung wird die Umweltbelastung reduziert, während das Projekt dem Ort eine eigene Identität und Tiefe verleiht.
Der Park stärkt den sozialen Zusammenhalt, fördert Aktivitäten im Freien und bringt die Natur in den Alltag – ein wichtiger Beitrag zu einem nachhaltigeren und lebendigeren Campusleben.