Carlsberg Byen, Bebauungsplan. C.F. Møller. Photo: Adam Mørk

Carlsberg Byen, Bebauungsplan

Ausgehend von dem ursprünglichen Masterplan für Carlsberg Byen aus dem Jahr 2007 hat C.F. Møller als Berater für Carlsberg Byen den Masterplan weiterentwickelt und an heutige Anforderungen und Wünsche angepasst.
 Carlsberg Byen, Bebauungsplan. C.F. Møller
Fakta

Auftraggeber

Carlsberg Byen Ejendomme P/S

Adresse

København, Danmark

Fläche

350.000 m² Bebauungsplanergänzung – 220.000 m² Wohnen, 109.000 m² Gewerbe, 21.000 m² bestehende Bebauung

Jahr

2015-2017

Architekt

C.F. Møller Architects

Landschaft

C.F. Møller Architects

Preise
Preise
  • Ausgezeichnet von der Stadt Kopenhagen im Rahmen der Bauauszeichnung 2025. 2025

Die neuen Maßnahmen umfassen rund 350.000 m² der insgesamt 600.000 m² Bruttogeschossfläche von Carlsberg Byen.

Der ursprüngliche Masterplan sah eine Stadtstruktur mit dichten Hofräumen und schmalen Straßenräumen vor, definiert durch Gebäude mit gemischten Nutzungen aus Gewerbe und Wohnen. Da sich die Realisierung von Gebäuden mit gemischten Nutzungen als herausfordernd erwiesen hat, bestand ein wesentlicher Teil der Arbeit von C.F. Møller darin, die Anzahl dieser Gebäude zu reduzieren. Während die dichten Straßenräume beibehalten wurden, sind die Hofräume angepasst worden und wirken heute offener und luftiger.

Die schrägen Höhenbegrenzungsebenen, die von Beginn an Teil des Bebauungsplans waren, wurden in die Gebäudekubaturen integriert. Dies führte zu einem charaktervollen Abschluss der Fassaden, der zugleich Tageslicht in die schmalen Straßenräume lenkt und kleine Dachterrassen für die Bewohnerinnen und Bewohner schafft. Durch die optimale Anordnung der Wohngebäude in Bezug auf den Sonnenverlauf und so, dass sie Schatten auf die kühlungsintensiven Gewerbebauten werfen, entsteht eine energieoptimierte Gebäudestruktur.

Darüber hinaus hat C.F. Møller an der Platzierung von acht der geplanten Hochhäuser gearbeitet, basierend auf Visualisierungen aus dem umliegenden Stadtraum, und gestalterische Leitlinien vorgeschlagen. Diese sorgen dafür, dass die Hochhäuser als zusammengehörige Familie mit jeweils individueller architektonischer Identität wahrgenommen werden.

Im Rahmen der Bebauungsplanarbeit hat C.F. Møller Volumenstudien und Analysen zu Geländeneigungen, Tageslichtverhältnissen in den Wohnungen, Infrastruktur, Verschattungsdiagrammen, Bepflanzung u. a. erstellt. Zudem wurden Ideenkataloge erarbeitet, die als Grundlage für die Festlegung von Gestaltungs- und Platzierungsvorgaben für Erker, Balkone u. Ä. dienten. Abschließend hat C.F. Møller einen Großteil der Visualisierungen, Illustrationen und des zeichnerischen Materials für den überarbeiteten Bebauungsplan erstellt.

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