Rigshospitalet - Sterilcentral 1 & godsterminal. C.F. Møller. Photo: Jørgen True

Rigshospitalet - Sterilcentral 1 & godsterminal

Die neue Zentralsterilisation des Klinikums Rigshospitalet ist als eine von zwei neuen Zentralen Sterilgutversorgungen zur Sterilisation von Krankenhausinstrumenten vorgesehen.
 Rigshospitalet - Sterilcentral 1 & godsterminal. C.F. Møller. Photo: Jørgen True
Fakta

Auftraggeber

Region Hovedstaden

Adresse

København, Danmark

Fläche

13000 m²

Jahr

2013-2021

Projektsteuerer

Niras

Ingenieur

Niras

Architekt

C.F. Møller Architects

Landschaft

C.F. Møller Architects

Die Zentralsterilisation wird die erste vollautomatisierte zentrale Sterilgutversorgung der Welt sein. Dementsprechend wird erwartet, dass die Zentralsterilisation im In- und Ausland neue Maßstäbe setzt.

In den beiden Zentralen wird die gesamte Sterilisation von Instrumenten in der Hauptstadtregion gebündelt, um sicherzustellen, dass die Sterilisationsabläufe künftig landesspezifische und internationale Richtlinien erfüllen. Gleichzeitig werden sowohl Patientensicherheit als auch das Arbeitsumfeld mit modernster Technologie optimiert, die unter anderem die Voraussetzungen für größtmögliche Einheitlichkeit bietet und die Arbeitsabläufe erleichtert, indem aufwändige und buchstäblich schwere wiederholte Arbeitsprozesse automatisiert werden. Außerdem wird sich durch den Großbetrieb die Produktivität erhöhen. Die Zentralsterilisation enthält auch ein neues Versandterminal zur Annahme und Abfertigung des gesamten bei der Klinik ein- und ausgehenden Sterilguts.

Die Zentralsterilisation wird aus vier Etagen bestehen, wobei das Versandterminal Keller und Erdgeschoss einnimmt. Die Sterilisation der Instrumente findet im ersten Obergeschoss des Gebäudes statt, während die Annahme, Verteilung und Verpackung des Sterilguts im Erdgeschoss erfolgt. Das oberste Geschoss des Gebäudes beherbergt einen Technikraum, auf dem Dach wird ein geschützter Kühlbereich angelegt.

Die Fassade besteht aus Aluminiumpaneelen mit verschiedenen Oberflächen und Ausstanzungen in ausgewählten Bereichen. So entsteht eine abwechslungsreiche Fassadengestaltung, die sich durch die Bewegung des Betrachters und der Sonne verändert. Die Fassade interagiert reizvoll mit den oberhalb liegenden Gebäuden der Psychiatrie mit Putzfassaden. Gleichzeitig entsteht ein interessantes architektonisches Zusammenspiel zwischen der Zentralsterilisation und einem hieran angrenzenden Parkhaus.

Die beiden Zentralsterilisationen werden Sterilgut von insgesamt 9 Krankenhäusern entgegennehmen.

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