Das Projekt umfasst ein Hotel- und Büroensemble im Herzen von Odenses neuem Stadtteil Banebyen. An prominenter Lage an der Byens Bro und mit direkter Anbindung an den Kongens Have verbindet The Station Architektur und Stadtleben zu einem lebendigen Ort der Begegnung.
Das architektonische Konzept knüpft an die historische Stadtstruktur und den Maßstab Odenses an. Die Gebäude sind in Sockel, Baukörper und Abschluss gegliedert und treten mit abgeschrägten Ecken, transparenten Erdgeschossen und facettierten Volumen in Dialog mit der architektonischen Identität der Stadt. Ein achtgeschossiges Hotel und ein elfgeschossiges Bürogebäude erheben sich über einem gemeinsamen, aktiv bespielten Stadtsockel. Dieser bietet Raum für Café, Restaurant und Lounge-Bereiche und heißt sowohl Anwohner:innen als auch Besucher:innen willkommen.
Maßstab und Landschaft schaffen Zusammenhalt
Die Materialpalette unterstreicht die Identität des Ortes. Das Hotel ist mit rotem Ziegel verkleidet und verweist damit auf die historische Bautradition der Umgebung. Das Bürogebäude ist als transparentes Glasvolumen mit markanten Aluminiumprofilen konzipiert. Diese verleihen der Fassade Tiefe und Rhythmus und fungieren zugleich als integrierter Sonnenschutz. Gemeinsam schaffen die beiden Gebäude einen kohärenten Maßstab und eine ausgewogene Präsenz im umgebenden Stadtraum.
Der Freiraum rund um The Station ist sorgfältig mit einer Abfolge von Plätzen, Baumgruppen und Wegeverbindungen gestaltet, die in Banebyens grüne Infrastruktur und Hierarchie urbaner Räume eingebunden sind. Ein zentrales Element ist der begrünte Dachgarten zwischen den beiden Gebäuden. Ergänzt wird er durch bepflanzte Stützen und Pergolen, die die Biodiversität fördern und zu einem angenehmen lokalen Mikroklima beitragen. Wo immer möglich, werden die Dachflächen mit Vegetation und Photovoltaikmodulen ausgestattet.