Sundmolen, Copenhagen Square. C.F. Møller. Photo: Mads Frederik

Sundmolen, Copenhagen Square

Dem Entwurf von Copenhagen Square wurde die Vision zugrunde gelegt, für die Siedlung Sundmolen eine besondere Identität schaffen zu wollen, die auch die Geschichte des Gebietes berücksichtigt. Gartenähnliche Grünflächen und abwechslungsreiche Promenaden direkt am Ufer sorgen für attraktive Aufenthaltsbereiche und füllen die urbanen Flächen mit Leben.
 Sundmolen, Copenhagen Square. C.F. Møller. Photo: Mads Frederik
Fakta

Auftraggeber

CASA A/S

Adresse

København, Danmark

Fläche

7.700 m², 80 Wohnungen

Jahr

2017-2019

Bauausführung

CASA A/S

Ingenieur

COWI

Architekt

C.F. Møller Architects

Unter Bezug auf die frühere Nutzung des Gebietes wurden die architektonischen Ausdrucksformen der Bebauung genutzt, diese in einen klaren Kontrast zu den markanten Speicherhäusern zu setzen, die im nördlichen Abschnitt der Mole weiter bestehen. Hierbei wurde mit einer vertikalen Linienführung gearbeitet, die die einzelnen Gebäudeeinheiten betont. So wirkt die Bebauung kleiner und zeigt sich in abwechslungsreicher Struktur. Verwendet wurden Materialien in hellen Farben, die einen Kontrapunkt zu dem Rot der Speicher setzen. Daneben wurden als Kontrast zu den hellen und leichten Fassaden andere Baustoffe verwendet, die die Details an Fensteröffnungen und Penthäusern hervorheben. Fassadenelemente wie Vorsprünge, Balkone, Erker und Fenster sind in ihrer Ausführung alle auf den Gesamteindruck der Fassade abgestimmt.

Raum für Aufenthalt und Aktivitäten

Copenhagen Square bildet eine rechteckige Blockrandbebauung, die aus drei Gebäuden besteht. Die Gebäude nach Norden hin umschließen einen begrünten Innenhof. Dieser wird durch zwei Passagen geteilt, die in den Hof hineinführen, der den Bewohnern als Ort für Aufenthalt und Freizeitaktivitäten dient. Das Gebäude im südlichen Teil verfügt über eine besonders ausdrucksstarke Fassade, die aus vier Türmen bestehen. Das Penthouse auf dem höchsten Gebäude direkt am Kai, ist mit galvanisierten Stahlplatten verkleidet, welche zusammen mit Balkontürmen und Balkonen eine gemeinsame Wirkung entfalten. Die galvanisierten Balkontürme kragen von der Fassade aus und bilden mit ihrer maritimen Ästhetik eine Referenz auf die Umgebung. Sie sind zum Teil mit Holzlamellen aus wärmebehandeltem Kiefernholz bekleidet, die als Sonnen- wie als Sichtschutz dienen. Die Gebäude bestehen insgesamt aus nachhaltigen und langlebigen Naturmaterialien, die im Laufe der Zeit eine schöne Patina annehmen werden. Das Erdgeschoss der Häuser ist mit Holzlamellen wie mit Feldern aus Mauerwerk mit Musterung gestaltet, durch die die Eingangsbereiche hervorgehoben werden. Beleuchtung und Gegensprechanlagen sind in die Elemente integriert.

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