Fabrikken Brønderslev. C.F. Møller. Photo: Jeudi Wang

Fabrikken Brønderslev

Die Umwandlung der ehemaligen PN-Beslag-Fabrik in ein Kulturzentrum schafft durch die Weiterverwendung bestehender Strukturen einen neuen öffentlichen Treffpunkt für Kultur, Lernen und Gemeinschaft.
 Fabrikken Brønderslev. C.F. Møller. Photo: Jeudi Wang
Fakta

Auftraggeber

Fonden Fabrikken

Adresse

Brønderslev

Fläche

5.010 m²

Jahr

2026

Ingenieur

Arup

Architekt

C.F. Møller Architects in Zusammenarbeit mit Arcgency

Preise
Preise
  • 2. Preis im Architekturwettbewerb. 2026

Der Vorschlag Fabrikken verleiht einem der bedeutendsten Industriestandorte Brønderslevs neues Leben, indem die ehemaligen Fabrikgebäude in eine offene und einladende Kulturumgebung umgewandelt werden. Museum, Theater, Kino, Kulturschule, Café und öffentliche Begegnungsräume werden innerhalb des bestehenden Industriekomplexes zusammengeführt und schaffen einen gemeinsamen Ort für Kultur, Lernen und Alltag. Anstatt die Gebäude zu ersetzen, baut das Projekt auf den vorhandenen Qualitäten der ehemaligen Fabrik auf – den rohen Betonstrukturen, den großzügigen Industriehallen sowie den sichtbaren Spuren von Produktion und Nutzung.

Im Zentrum des Projekts steht das neue innere Torv, ein gemeinsames öffentliches Herzstück, das Raum für das tägliche Leben, Veranstaltungen und informelle Begegnungen schafft. Große Öffnungen in den bestehenden Geschossdecken bringen Tageslicht in das Zentrum des Komplexes und schaffen visuelle Verbindungen zwischen den Ebenen und Aktivitäten. Das Torv fungiert sowohl als Ankunftsbereich als auch als Treffpunkt, an dem sich Besucherinnen und Besucher den ganzen Tag über zwischen Museum, Theater, Kulturschule und Café bewegen.

Bewahren, wiederverwenden und erneuern

Die Transformation folgt einer klaren Strategie des Erhaltens, Anpassens und Wiederverwendens möglichst großer Teile des bestehenden Gebäudekomplexes. Bestehende Betonstrukturen, Fassaden, Stahlelemente und industrielle Oberflächen bleiben erhalten und sichtbar, sodass die Geschichte der ehemaligen Fabrik im neuen Kulturhaus weiterhin präsent bleibt. Materialien, die während des Umbaus entfernt werden, finden direkt im Projekt als Pflasterbeläge, Treppen, Wandverkleidungen und Innenausbauelemente eine neue Verwendung.

Neue Ergänzungen werden sorgfältig in die bestehenden Strukturen und den Maßstab des Industriekomplexes integriert. Gleichzeitig öffnet das Projekt die ehemalige Fabrik durch neue Eingänge, Wege und öffentliche Räume sowohl zur Stadt als auch zum Rhododendronpark. Ehemalige Funktions- und Hinterhofbereiche werden in einladende Außenräume umgewandelt, die kulturelle Veranstaltungen, die alltägliche Nutzung und neue Verbindungen zwischen Stadt, Park und Fabrikken fördern.

Mehr lesen
Zu den Projekten

Contact

Feel free to contact us for more information or business inquiries.