Das neue Bildungsgebäude und Campus-Tor, II. Bauabschnitt des Bildungs- und Innovationscampus. C.F. Møller. Photo: C.F. Møller Architects

Das neue Bildungsgebäude und Campus-Tor, II. Bauabschnitt des Bildungs- und Innovationscampus

Entwicklung eines zentralen Standorts in Gelsenkirchen zu einem neuen Bildungs- und Innovationscampus (BIC), der berufliche Bildung, Zusammenarbeit und öffentliche Nutzung in einer offenen und flexiblen Architektur verbindet.
 Das neue Bildungsgebäude und Campus-Tor, II. Bauabschnitt des Bildungs- und Innovationscampus. C.F. Møller. Photo: C.F. Møller Architects
Fakta

Auftraggeber

Gelsenkirchner Entwicklungsgesellschaft (Ge mbH)

Adresse

Gelsenkirchen, Germany

Fläche

29.718 m²

Jahr

2026-

Wettbewerb

1. Preis im Architekturwettbewerb. 2026

Ingenieur

Schüßler Plan (Tragwerk und Bauphysik), Gruner (Brandschutz), Assmann Beraten+Planen GmbH (TGA)

Architekt

C.F. Møller Architects

Landschaft

C.F. Møller Architects

Weitere Kooperationspartner

Diete+Siepmann (Kostenplanung), Durth Roos Consulting (Verkehrsplanung), IVT (Küchenplanung), wilms Innenarchitektur (Fachraumplanung)

Preise
  • 1. Preis im Architekturwettbewerb. 2026

Ziel des Projekts war der Neubau des Berufskollegs für Technik und Gestaltung (BTG) sowie dessen Integration in das bestehende Campusgelände. Gemeinsam mit einer benachbarten Sporthalle und dem Zentralbad bildet das Kolleg nun eine funktionale Einheit. Strukturierende Elemente wie klare Kanten und Sichtachsen schaffen eine intuitive Orientierung auf dem Areal. Der Haupteingang an der Ecke Florastraße / Overwegstraße bildet eine prägnante Adresse im Stadtraum und verbindet den Campus mit dem öffentlichen Umfeld.

Das Gebäude organisiert sich um ein offenes, öffentlich zugängliches Erdgeschoss, das als kommunikativer Anker fungiert. Werkstätten, Front-Office und Campustreff gruppieren sich hier um ein großzügiges Foyer und fördern den Dialog zwischen Studierenden, Besuchern und Partnern. Großzügige Lufträume und gezielte Blickbeziehungen schaffen Transparenz und erleichtern die Orientierung über alle Ebenen hinweg. Die Obergeschosse bieten Raum für spezialisierte Fachbereiche und flexible Lernzonen, die moderne Lehr- und Arbeitsformen optimal unterstützen.

Holz-Hybridbauweise

Die Architektur setzt konsequent auf Holzbauelemente, die im Tragwerk wie im Innenausbau sichtbar bleiben und die Identität des Gebäudes prägen. Durch seine terrassierte Form vermittelt das Gebäude geschickt zwischen den unterschiedlichen Maßstäben der Umgebung und generiert wertvolle Außenbereiche: Balkone und intensiv begrünte Zonen erweitern die Lernlandschaft in den Freiraum. Eine neue Sporthalle in Holz-Hybridbauweise vervollständigt das Ensemble und festigt die Synergien zwischen Bildung, Sport und öffentlicher Nutzung.

Als Teil des Campuskonzepts verbinden Grüninseln und offene Wege die Gebäude zu einer Einheit und bieten Raum für Begegnung. Die Werkstätten und Aufenthaltszonen im Erdgeschoss lassen sich zum Außenraum hin öffnen, was die Nutzungsvielfalt erhöht. So entsteht ein zukunftsweisender Standort, der berufliche Bildung und Innovation mit einer einladenden städtischen Transparenz verknüpft.

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Weitere Projekte | Bildung/Holzbau/Sport

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