C.F. Møller Architects zum Architekten für Energiø Bornholm ernannt - C.F. Møller. Photo: C.F. Møller Architects
C.F. Møller Architects zum Architekten für Energiø Bornholm ernannt - C.F. Møller. Photo: C.F. Møller Architects
13.8.2026

C.F. Møller Architects zum Architekten für Energiø Bornholm ernannt

C.F. Møller Architects übernimmt die Gestaltung der Landanlagen auf Bornholm und in Høje Taastrup. Die Anlagen werden zentrale Knotenpunkte der neuen Energieverbindung zwischen Dänemark und Deutschland sein.

 

Energinet hat den Generalunternehmerauftrag an Per Aarsleff A/S vergeben. C.F. Møller Architects und Artelia Denmark sind als Beratende in das Projekt eingebunden.

 

Energiø Bornholm soll eine neue Stromverbindung zwischen Dänemark und Deutschland schaffen und künftige Offshore-Windparks in der Ostsee an die dänischen und deutschen Übertragungsnetze anschließen. Die größte Landanlage auf Bornholm nimmt den Strom aus den Offshore-Windparks auf und leitet ihn nach Deutschland sowie nach Høje Taastrup weiter, wo die zweite Anlage errichtet wird.

C.F. Møller Architects zum Architekten für Energiø Bornholm ernannt - C.F. Møller. Photo: C.F. Møller Architects

Kritische Infrastruktur mit architektonischer Identität

Die Anlage auf Bornholm umfasst ein 110 Hektar großes Areal mit 51.000 m² Gebäudefläche, darunter Konverterstationen und eine 400-kV-Hochspannungsanlage. Die vier größten Gebäude sind vom markanten Felsrelief Bornholms inspiriert und schaffen eine architektonische Identität, die die technisch komplexe Infrastruktur in der besonderen Landschaft verankert.

 

„Unser Anspruch war es, eine architektonische Identität für die Anlagen zu schaffen, die in der Landschaft verwurzelt ist. Auf Bornholm lassen wir uns vom charakteristischen Felsgelände der Insel inspirieren und schaffen eine starke Verbindung zwischen der Infrastruktur und der umgebenden Landschaft“, sagt Julian Weyer, Partner und Architekt bei C.F. Møller Architects.

 

In Høje Taastrup umfasst das Projekt 17.000 m² Gebäudefläche auf einem 23 Hektar großen Areal, einschließlich zugehöriger Infrastruktur und landschaftsgestalterischer Maßnahmen.

 

Neben den Gebäuden selbst umfasst das Projekt eine Reihe von landschaftlichen Maßnahmen, darunter Bepflanzungen, Zufahrtswege und Regenrückhaltebecken. Diese gewährleisten eine sorgfältige Einbindung der Anlagen in die umgebende Landschaft und unterstützen ihre langfristige Funktionalität.

C.F. Møller Architects zum Architekten für Energiø Bornholm ernannt - C.F. Møller. Photo: MEW

Ein Leuchtturmprojekt für Europas Zukunft der erneuerbaren Energien
Die Offshore-Windparks werden voraussichtlich bis zu 3,8 GW erneuerbare Energie erzeugen – entsprechend der Stromversorgung von rund 3,3 Millionen Haushalten.

 

Das Projekt stellt eine bedeutende Investition in Europas künftige Energieinfrastruktur dar. Es stärkt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, erhöht die Resilienz des Energiesystems und unterstützt den Übergang zu einem erneuerbaren Energiesystem.

 

„Bei diesem Projekt geht es um weit mehr als Energieinfrastruktur. Es ist eine entscheidende Investition in Europas Zukunft der erneuerbaren Energien und in ein resilienteres Energiesystem. Wir sind stolz darauf, mit Architektur beizutragen, die sowohl die technische Leistungsfähigkeit als auch das ortsspezifische Erlebnis unterstützt“, sagt Julian Weyer, Partner und Architekt bei C.F. Møller Architects.

 

Für C.F. Møller Architects verdeutlicht das Projekt, wie Architektur kritischer Infrastruktur einen Mehrwert verleihen kann: durch Anlagen, die nicht nur technisch hochentwickelt sind, sondern sich auch sorgfältig in die Landschaft einfügen.

 

Projektdaten

  • Bauherr: Energinet
  • Generalunternehmer: Per Aarsleff A/S
  • Beratende: Artelia Denmark A/S und C.F. Møller Architects
  • Standorte: Bornholm und Høje Taastrup, Dänemark
  • Umfang: Zwei landbasierte Anlagen mit insgesamt 68.000 m² Gebäudefläche
  • Bornholm: 110 Hektar großes Grundstück mit 51.000 m² Gebäudefläche
  • Høje Taastrup: 23 Hektar großes Grundstück mit 17.000 m² Gebäudefläche
  • Voraussichtliche Fertigstellung: 2030 (Bornholm) und 2031 (Høje Taastrup)

 

Energinet - Pressemitteilung
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