Larvik - C.F. Møller Architects entwickelt Strategie für „Knutepunkt Larvik und Indre Havn“ - C.F. Møller. Photo: Larvik Kommune
Therese Mælen-Ødegaard - C.F. Møller Architects entwickelt Strategie für „Knutepunkt Larvik und Indre Havn“ - C.F. Møller. Photo: Mew
10.2.2026

C.F. Møller Architects entwickelt Strategie für „Knutepunkt Larvik und Indre Havn“

C.F. Møller Architects wurde in Zusammenarbeit mit WSP Norwegen von der Kommune Larvik ausgewählt, die Gebietsentwicklungsstrategie für Knutepunkt Larvik und Indre Havn zu erarbeiten. Der Auftrag wurde im Rahmen eines Wettbewerbs vergeben, bei dem 19 Vorschläge eingereicht wurden.

 

Das Projekt ist eine zentrale Initiative der Stadtentwicklung in Larvik mit dem Ziel, die Verbindung zwischen Stadt und Fjord zu stärken und einen zukunftsorientierten Verkehrsknotenpunkt rund um den Bahnhof zu etablieren. Die Arbeit wird in einer übergreifenden, umsetzbaren Strategie münden, die den Rahmen für die weitere Planung und Realisierung des Gebiets festlegt.

 

Nach Angaben der Kommune Larvik wurde C.F. Møller ausgewählt, weil das Team ein besonders gutes Verständnis für die Komplexität und die Ambitionen der Aufgabe gezeigt hat. „C.F. Møller stach hervor, weil sie ein sehr gutes Verständnis für unsere Anforderungen gezeigt haben“, sagt Projektleiter Ole Sannes Riiser von der Gemeinde Larvik.


Die Aufgabe umfasst die Entwicklung einer ganzheitlichen strategischen Grundlage für die Transformation des Gebiets. Dazu gehört die Definition von Straßen- und öffentlichen Raumstrukturen, Mobilität, Funktionsverteilung sowie Qualitätsprinzipien. Die Strategie soll sicherstellen, dass die Entwicklung sowohl fachlich als auch wirtschaftlich machbar ist.


Für C.F. Møller Architects stärkt dieser Auftrag die Präsenz des Büros in Norwegen sowie im Bereich der strategischen Stadt- und verkehrsorientierten Entwicklung in Skandinavien.

 

„Wenn wir hierher kommen, sehen wir ein Gebiet mit erheblichem Potenzial, aber auch einen komplexen Knotenpunkt, an dem viele Interessen abgewogen werden müssen. Unsere Rolle ist es, die Stadt und das Wasser enger miteinander zu verbinden und einen kohärenten Rahmen für die zukünftige Entwicklung zu schaffen“, sagt Therese Mælen-Ødegaard, Geschäftsführerin von C.F. Møller Architects Oslo.

 

Die Arbeit erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Kommune Larvik und relevanten Akteuren und soll planmäßig 2026 abgeschlossen werden.


Fundierte Erfahrung in der Stadtentwicklung
C.F. Møller Architects verfügt über umfassende Expertise in der Stadt- und Landschaftsentwicklung. In Norwegen arbeitet das Büro derzeit an der Entwicklung der „Mjøsfronten“, die sich bereits in der Realisierungsphase befindet. Im dänischen Aalborg entsteht im Bereich „Stigsborg Havnefront“ ein neuer Stadtteil, in dem das Büro bereits die preisgekrönte „Aalborg Waterfront“ entworfen hat. In Schweden transformiert C.F. Møller die ehemaligen Anlagen der Pripps-Brauerei in ein neues Ziel für Sport, Kultur und Einzelhandel im künftigen Viertel „Bällsta Hamn“. Im dänischen Odense wird zudem ein ehemaliges Industrieareal in ein neues grünes Stadtviertel umgewandelt.

Über Larvik
Larvik ist eine Küstenstadt in der norwegischen Provinz Vestfold mit rund 49.000 Einwohnern, südwestlich von Oslo gelegen. Die Stadt blickt auf eine lange maritime Geschichte zurück und ist bekannt für ihre Nähe zum Fjord, ihre historischen Viertel und ihre starken Verkehrsanbindungen. Die Entwicklung von „Knutepunkt Larvik“ und „Indre Havn“ ist ein Schlüsselprojekt, um die Verbindung zwischen Stadtzentrum, Fjord und Bahnhof zu stärken und Larvik attraktiver und geschlossener zu gestalten.


Mehr über das Projekt
Die Entwicklung von „Knutepunkt Larvik“ und „Indre Havn“ schafft einen umfassenden strategischen Rahmen für die Umwandlung eines zentralen Hafen- und Bahnhofsareals. Es stärkt die Verbindung zwischen Stadt und Fjord und legt den Grundstein für eine künftige, umsetzbare Stadtentwicklung.


Das Projekt umfasst die Erstellung einer Gebietsentwicklungsstrategie für das Umfeld des Bahnhofs Larvik und den Innenhafen – eine der bedeutendsten städtebaulichen Initiativen in Larvik der letzten Jahrzehnte. Die Strategie definiert das städtebauliche Gesamtkonzept und dient als wegweisender, nicht rechtsverbindlicher Rahmen für die künftige Planung. Die Arbeit befasst sich mit einem komplexen Knotenpunkt, der durch Infrastruktur, denkmalpflegerische Werte und erhebliches Transformationspotenzial geprägt ist. Ziel ist es, ein zusammenhängendes Quartier mit hoher urbaner Qualität und verbessertem Zugang zum Wasser zu schaffen.


Das Projekt wird in enger Abstimmung mit der Gemeinde Larvik und lokalen Akteuren durch umfassende Beteiligungsprozesse entwickelt, um ein realistisches langfristiges Entwicklungsszenario zu gewährleisten. Das Ergebnis wird einen neuen Stadtteil ermöglichen, der Mobilität, städtisches Leben und landschaftliche Qualitäten zu einem integrierten Ganzen vereint. 

 

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