Zukunftsfähig durch Flexibilität
Im Inneren basiert das architektonische Konzept auf flexiblen, aktivitätsbasierten Arbeitsumgebungen. Ein mehrgeschossiger „Town Hall“-Bereich bildet das soziale Zentrum des Gebäudes mit einer markanten Treppe und integrierten Sitzstufen für informelle Treffen, Veranstaltungen und Zusammenarbeit. Von hier aus folgen doppelhohe Räume der gestuften Gebäudeform nach oben und verbinden unterschiedliche Aktivitätszonen mit Außenbereichen.
„Flexibilität bedeutet mehr als verschiebbare Wände“, sagt Weyer. „Es geht darum, räumliche Vielfalt zu schaffen, die sich an verändernde Anforderungen am Arbeitsplatz anpassen kann.“
Mit rund 19.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche auf 13 Ebenen, darunter zwei Untergeschosse mit umfangreichen Fahrradstellplätzen und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, fördert das Gebäude zudem nachhaltige Mobilität. Öffentlich zugängliche Galerieräume im Erdgeschoss erweitern das Programm in den urbanen Raum und unterstützen kulturelles Engagement.
Für Weyer zeigt B-One, wie Klimaambition die architektonische Identität prägen kann, statt sie einzuschränken. „Klimafreundlichkeit, Flexibilität und architektonische Qualität sind keine konkurrierenden Ziele“, sagt er. „Von Beginn an integriert, stärken sie sich gegenseitig.“
Projektbeschreibung